OMV verkauft Anteile an Ölaufsuchungs- gebiet im Sudan für 94 Millionen Euro
- OMV-Vorstand: "Wir haben einen guten Preis erziehlt"
- Geld wird in Eröl-Produktion in Kernregionen investiert
Der österreichische Gas- und Ölkonzern OMV steigt aus dem Aufsuchungsgebiet im Sudan aus. Die Anteile gehen für 97 Millionen Euro an die indische ONGC Videsh Ltd. Die Regierung in Sudan hat der Veräußerung zugestimmt. In den nächsten Jahren soll die Fördermenge weiter erhöht werden.
OMV-Vorstand Helmut Langanger, für Exploration und Produktion (E&P) zuständig, sagte: "Wir haben einen guten Preis für unsere Beteiligungen im Sudan erhalten. Der Erlös aus dem Verkauf wird in den weiteren Ausbau unserer Erdöl- und Erdgasproduktion in den Kernregionen investiert."
Die veräußerten Blöcke 5A und 5B befinden sich im Süden des Sudan im Muglad Becken, 700 km südwestlich von Khartum. Abgegeben hat die OMV ihren 26,125-prozentigen Anteil an Block 5A, in dem das noch nicht entwickelte Thar Jath-Feld liegt, sowie den 24,5-Prozent-Anteil an Block 5B.
Bis 2008 will die OMV ihre tägliche Fördermenge von derzeit rund 129.000 boe (Barrel Öl-Äquivalent) auf 160.000 boe erhöhen. Dieses Wachstum soll in den fünf E&P Kernregionen des Unternehmens, UK, Nordafrika, Donau-Adria-Raum, Mittlerer Osten sowie Australien/Neuseeland stattfinden.(apa)
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