Bewegung am Aktienmarkt: Startschuss für den Börsegang von Wincor Nixdorf
- Börsegang soll dem Unternehmen 475 Mio. bringen
- Aktie wird zwischen 41 und 50 Euro kosten
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Es tut sich wieder was am deutschen Aktienmarkt. Nach zwei Jahre Flaute bringt der Bankomatenhersteller Wincor Nixdorf mit seinem Vorstoß an der Börse wieder frischen Aufwind. Mit 9,5 Millionen Aktien ist es der größte Börsengang seit zwei Jahren in Deutschland. Das Unternehmen erhofft sich dadurch einen Erlös von 475 Millionen Euro. Preisspanne für die Aktie liegt zwischen 41 und 50 Euro.
Die Zeichnungsfrist soll bis voraussichtlich Dienstag kommender Woche dauern. Am darauf folgenden Mittwoch soll die Aktie dann erstmals im Segment Prime Standard gehandelt werden. "Wir sind weltweit gut aufgestellt, haben ein erfolgreiches Geschäftsmodell und gute Perspektiven", sagte Vorstandschef Karl-Hein Stiller
Der Erlös aus dem Börsengang könnte damit bis zu 475 Mio. Euro betragen. Der größte Teil davon wird an die beiden Kapitalbeteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravies Roberts und Goldman Sachs Capital Partners gehen, die das Unternehmen 1999 Siemens abgekauft und international neu ausgerichtet hatten.
Wincor Nixdorf will im Zuge einer Kapitalerhöhung zudem rund 2,5 Mio. neue Aktien anbieten und nach eigenen Angaben damit Erlöse von rund 113 Mio. Euro zum Mittelwert der Preisspanne erzielen. Mit dem Erlös will die AG ihre Eigenkapitalbasis durch Rückführung von Verbindlichkeiten stärken, um mehr Spielraum für weiteres Wachstum zu erlangen.
Die Aktien des Unternehmen werden in Deutschland privaten und institutionellen Investoren öffentlich angeboten. Außerhalb Deutschlands ist im Rahmen einer Privatplatzierung ein Angebot an institutionelle Investoren vorgesehen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit annähernd 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2002/2003 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro. (apa/red).
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