Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart rechnet mit Abschied Webbers von Jaguar
- "Nur wenn es in den nächsten Rennen gut läuft, können sie ihn halten"
·Trulli gewinnt und stoppt die rote Serie!
Schumi out: "Es war keine Absicht, aber etwas dumm"
·Formel-1-Kalender für die Saison 2004
Diese 18 Rennen fahren Klien & Co. heuer!
·Endstand in der Formel 1-WM 2004
Endergebnis bei Fahrern und den Konstrukteuren!
Laut dem dreifachen Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart muss sich Jaguar auf dem schnellsten Wege verbessern, um nicht den Australier Mark Webber als Fahrer in der kommenden Saison zu verlieren. "Nur wenn es in den nächsten Rennen gut läuft, können sie ihn halten", glaubt der Schotte, der den Rennstall gegründet und 1999 an den Ford-Konzern verkauft hat.
Für Stewart zählt der Teamkollege des Vorarlbergers Christian Klien zu den derzeit "fünf besten Fahrern in der Formel 1". "Viele Fahrer sind mit immensem Talent gesegnet und fahren fantastisch. Doch nur wenige haben auch den dazu passenden Kopf, der nötig ist, um ein ganz Großer in diesem Sport zu werden."
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Alan Jones (1980 Champion mit Williams) rät seinem Landsmann Webber, sich ein neues Team zu suchen. "Ich würde ihn gerne in einem Williams oder Renault sehen. Und selbst wenn Jaguar noch Reserven hat, er sollte die Chance nutzen und dieses Team auf dem schnellsten Wege verlassen."
Webber, derzeit mit einem Punkt nur WM-Elfter, hat zwar noch einen Vertrag mit Jaguar bis Ende 2005, doch es gibt diverse Ausstiegsklauseln in diesem Kontrakt. Auch sein Manager, Renault-Chef Flavio Briatore, hat eine Option auf den Mann von "down under". Außerdem gilt der 27-Jährige als erster Kandidat für das durch den Abgang des Kolumbianers Juan Pablo Montoya per Saisonende freiwerdende Williams-BMW-Cockpit.(APA/red)
