Schwimmen: Draxler überrascht zum EM-Auftakt mit österreichischem Delfin-Rekord
- Österreicher-Quartett für Semifinali qualifiziert
- PLUS: Das EM-Programm und Österreichs Starter!
·Das Programm und alle VÖS-Athleten
DURCHKLICKEN: Die Termine unserer Stars!
·Schwimm-EM: Es geht ums Finale!
Rogan, Nadarajah, Draxler wollen in die Endläufe
·Pech! Nur "Blech" für Richter & Reiff!
Wassersprung-Asse knapp an Medaille vorbei
·Vor Schwimm-EM: Rogan ohne Stress
Europarekordler: "Früher oder später gewinne ich"
Das österreichische Team bei der Schwimm-EM in Madrid ist bei der ersten Final-Session mit vier Aktiven in Semifinal-Läufen vertreten. Für den Glanzpunkt aus VÖS-Sicht sorgte Judith Draxler über 50 m Delfin mit dem nationalen Rekord von 26,90 Sekunden, auch Fabienne Nadarajah kam auf ihrer Parade-Strecke weiter. Über 100 m Rücken verpasste Markus Rogan das Olympia-Limit nur um 3/100, im Semifinale erhielt er wie Maxim Podoprigora über 100 m Brust eine zweite Chance.
Der Delfin-Sprint ist nur die Neben-Strecke Draxlers, doch die 34-Jährige hatte mit einer Leistungssteigerung gerechnet. "Die Delfin sind schon im Training gut gegangen. Das es aber gleich in der Früh so klappt, kommt überraschend", erklärte die Steirerin. Die erst 16 Tage alte nationale Bestmarke Fabienne Nadarajahs vom Austria-Meeting drückte Draxler um 5/100. Ihre eigene Top-Leistung verbesserte die Feldbacherin um gleich 37/100, nachdem sie beim Austria-Meeting um 15/100 schneller als davor gewesen war.
Nadarajah schwamm ein solides Rennen, blieb in 27,36 aber doch etwas unter den Erwartungen. Für das Semifinale der Top 16 am Abend (18:18 Uhr) qualifizierte sich die 18-Jährige als Achte aber locker. Schnellste war die slowakische Entry-List-Erste Martina Moravcova in 26,80. Für Nadarajah geht es über 50 m Delfin ja um eine gute Platzierung, über 100 m Delfin und 50 m Kraul will die Wienerin hingegen das Olympia-Limit unterbieten. Der Delfin-Sprint ist nicht im olympischen Programm.
Zweitbeste Zeit für Rogan
Rogan schlug in 55,52 Sekunden als Vorlauf-Zweiter an, nur der Ungar Laszlo Cseh war schneller (55,41). "Das war ein bisschen emotionslos. Ich war vor dem Start etwas nervös, aber es war eine positive Aufregung", meinte der 22-Jährige. Der Wiener scheint jedenfalls im Semifinale (18:10) ein sicherer Final-Tipp zu sein. Lukas Ostermaier wurde auf der mittleren Rücken-Distanz bei seinem EM-Debüt in 57,60 um 57/100 über seiner Bestzeit 23. "Das war nicht so toll, ich war nicht spritzig genug", sagte der Wiener.
Im Gegensatz zu Ostermaier kam sein ASV-Wien-Klubkollege Maxim Podoprigora über 100 m Brust bei nasskaltem Wetter sicher weiter (Semfinale um 17:47). Vom angestrebten Olympia-Limit war er als 14. in 1:03,13 allerdings 1,22 Sekunden entfernt. Der 26-Jährige nahm's aber gelassen: "Das gibt noch keinen Aufschluss."
Barbara Auer verpasste das Semifinale auf ihren favorisierten 200 m Rücken als 17. um nur einen Platz, ihre 2:20,26 Minuten waren jedoch enttäuschend. "Das war nicht so, wie ich wollte. Ich hab' zu viel auf die anderen geschaut, bin nicht mein eigenes Rennen geschwommen." Jördis Steinegger blieb über 400 m Lagen in 5:03,02 klar unter auch ihren Erwartungen und wurde 13. Die Grazerin war ratlos: "Hey, was war denn da los?! Diese Zeit schwimme ich ja sonst im Training. Nach 200 m hab' ich einfach keine Luft mehr bekommen." (apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
