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Hans-Peter Martin, Spitzenkandidat seiner "Liste Hans-Peter Martin" für die EU-Wahl am 13. Juni wies die Vorwürfe der FPÖ, er habe seine Ausgaben nicht offen gelegt, zurück. In einer Aussendung betonte Martin dazu: "Jörg Haider und Hans Kronberger behaupten nachweisbar Falsches. Es ist ungeheuerlich. Alle meine Ausgaben liegen längst offen, unzählige Journalisten haben sie bereits geprüft."
Und, so Martin weiter: "Im Gegensatz zu den anderen Abgeordneten habe ich Jahre lang keine Reisekosten oder Tagegelder mehr beantragt und selbst alle Ausgaben aus eigener Tasche finanziert, weil die anfänglichen EU-Pauschalen bereits alle Kosten bis Ende 2004 abdecken. Offen legen und kostenehrlich abrechnen, darum muss es gehen".
Zu Kronberger meinte Martin, diese lege "allenfalls Teile offen" und rechne "nicht kostenehrlich ab". Vor allem aber profitiere der Spitzenkandidat der FPÖ für die EU-Wahl "von der Luxus-Pension für EU-Parlamentarier".
Martin teilte in der Aussendung zudem mit, wegen der Aussagen Haiders und Kronberger bereits seinen Anwalt eingeschaltet zu haben. (apa)
