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Kampfhandlungen und Explosionen haben am Samstag im Irak erneut zahlreiche Todesopfer gefordert. Nördlich der Hafenstadt Basra töteten britische Soldaten 16 irakische Partisanen getötet. Bei einem Mörserangriff auf eine Rekrutierungsstelle der neuen irakischen Streitkräfte in Mosul wurden am Samstag mindestens vier Menschen getötet und 17 weitere verletzt.
Die Explosion vor einer von vielen Menschen frequentierten Rekrutierungsstelle der von der US-Besatzungsmacht aufgestellten neuen irakischen Streitkräfte in der nordirakischen Großstadt Mosul forderte mindestens vier Menschenleben und 17 weitere Verletzte. Dies berichtete der arabische TV-Nachrichtensender Al Jazeera. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Terroranschläge hatten sich in jüngster Zeit immer wieder gegen irakische Polizeiwachen und Rekrutierungsstellen von Armee und Zivilschutzmiliz gerichtet.
Bei den Feuergefechten bei Basra, die 16 irakischen Partisanen das Leben kostete, wurden zwei Briten verletzt. Dies berichtete das britische Verteidigungsministerium am Samstag. Bei Angriffen von irakischen Guerillakämpfern sind indessen im Umland von Bagdad am Freitag und Samstag drei US-amerikanische Soldaten getötet worden.
In der irakischen Pilgerstadt Kerbala haben sich US-Besatzungssoldaten auch am Samstag heftige Gefechte mit Gefolgsmännern des Schiitenpredigers Muktada al Sadr geliefert. Dabei wurden nach Angaben von Augenzeugen mindestens zwei Kämpfer von Sadrs Miliz "Mahdi-Armee" getötet und sieben weitere verletzt. Die US-Truppen hätten auch das Büro Sadrs in Kerbala zerstört, wo sich dessen Anhänger verschanzt hätten. Kerbala ist wie das benachbarte Najaf eine für die Schiiten heilige Stadt. Die Kämpfe zwischen den US-Truppen und der Mahdi-Miliz waren vor mehr als einem Monat ausgebrochen.
(apa)
