Folter-Angeklagte Lynndie England: "Wir haben nur getan, was sie verlangt haben"
- Demütigungen der Häftlinge sollten sich "auszahlen"
- "Haben getan, was Vorgesetzte sehen wollten"
·1.600 Folter-Fotos schocken Politiker!
US-Senatoren: "Wie Abgründe der Hölle"
·Irak: Amerikaner aus Rache geköpft!
USA: Unnachgiebige Verfolgung der Täter!
·Irak: Amerikaner Nick Berg geköpft
HIER: Alle unfassbaren BILDER des Schockvideos
·Die Angeklagten des Folter-Skandals!
BILDER der Angeklagten Lynndie England
·Missbrauch auch
in Afghanistan?
Erster Fall bekannt, USA geht Vorwürfen nach
·Top secret: Alle Details der Folter!
Durchklicken: Der "Taguba-Bericht" des US-Generals
·Irak-Folter: Armee- Führung versagte
Vernichtendes Urteil von Generalmajor Taguba
·Irak: Die grausamen
Folter-Bilder
Schrecklich: Häftlinge bis aufs Blut gequält!
·Irak: Hoon weist Vorwürfe zurück
Britischer Minister zweifelt Echtheit einiger Fotos ab
US-Soldatin Lynndie England, die als erste wegen der Folter-Vorwürfe Angeklagte, hat nach eigener Darstellung auf Anweisung ihrer Vorgesetzten gehandet. "Ich wurde von ranghöheren Personen angewiesen, dort zu stehen und die Leine zu halten, und sie haben das Foto gemacht, das ist alles, was ich weiß", sagte die in Fort Bragg in den USA inhaftierte England am Dienstag dem Fernsehsender KCNC in Denver. England erlangte weltweite Bekanntheit mit dem Foto, auf dem sie einen irakischen Gefangenen an der Leine hielt. auf andern Bildern ist England auch lächelnd mit einer Zigarette im Mund zu sehen
Die Offiziere hätten ihr und ihren Kameraden gesagt, dass sich die Demütigungen der Häftlinge auszahlen würden, sagte England. "Von unserer Warte aus haben wir unsere Arbeit getan, was bedeutet, dass wir getan haben, was von uns verlangt wurde und das Ergebnis war das, was sie wollten." Die Bilder seien im Oktober aufgenommen worden. Auf die Frage, wie sie sich gefühlt habe, neben dem nackten Mann zu stehen, antwortete England: "Ich habe gedacht, dass es etwas seltsam war". Es gebe auch Bilder, die eine noch schlimmere Behandlung der Gefangenen zeigten. Nähere Angabe machte England dazu auf Anraten ihres Anwalts jedoch nicht.
Der ermittelnde US-Generalmajor Antonio Taguba hatte vor einem Ausschuss des US-Senats am Dienstag ausgeschlossen, dass die Soldaten auf der Basis von Anweisungen handelten, die Gefangenen mit einer systematisch entwürdigenden Behandlung für Verhöre aussagebereit zu machen. Allerdings seien die Misshandlungen auf Führungsschwäche auf allen Ebenen der US-Armee und fehlende Kontrolle zurückzuführen. Wegen der Misshandlungsvorwürfe sind die britische und die amerikanische Regierung innen- und außenpolitisch unter starken Druck geraten.
(apa/red)
