Ende des Aufstandes: Nach schweren Gefechten macht Sadr ein Friedensangebot
- Shiiten-Führer will ein Ende des Aufstandes
- Amerikaner sollen sich aus Najaf zurückziehen
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Nach schweren Gefechten in der Nacht zum Mittwoch hat radikale Shiiten-Führer Muktada al Sadr jetzt den US-Truppen ein Friedensangebot gemacht. Sollten sich die Amerikaner aus Najaf zurückziehen, wäre der Schiitenführer bereit seine "Jünger" wieder zurückrufen. Ein Ende des Aufstandes sei möglich, so Sadr.
Außerdem müssten die USA die Fahndung nach Sadr einstellen, erklärte eine Versammlung von 40 Stammesführern in Najaf. Bevor der Vorschlag den USA vorgelegt wird, sollen noch die Geistlichen in Najaf darüber befinden, wie ein führender Berater El Sadrs, Kais el Khasali, mitteilte.
Aus dem nördlich von Najaf gelegenen Kerbela wurden am Mittwoch heftige Kämpfe zwischen der Miliz Sadrs und US-Truppen gemeldet. Filmaufnahmen des US-Fernsehsenders Fox zeigten ein brennendes Gebäude. Auch seien Kampfhubschrauber im Einsatz, berichtete der Sender.
(apa)
