Explosion in Plastikfabrik in Glasgow: Mindestens 7 Tote, bis zu 40 Verletzte!
- Gebäude wurde völlig zerstört, Ursache noch unklar
- Kontakt zu den Verschütteten ist abgebrochen

Nach der Explosion in einer Kunststofffabrik in Glasgow haben Rettungskräfte sieben verschüttete Arbeiter lebend geborgen. Die Suche nach weiteren Vermissten wird weiter fortgesetzt. "Wir vermuten, dass sie noch am Leben sind", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bei dem Unglück kamen am Dienstag sieben Menschen ums Leben. 40 Arbeiter wurden nach Polizeiangaben verletzt, 16 von ihnen schwer. Unter den Trümmern der Fabrik wurden weitere Überlebende vermutet.
Bei der Suche nach Überlebenden waren rund 100 Rettungskräfte mit Infrarotkameras und Suchhunden im Einsatz. Kurz vor Mitternacht bargen sie bereits sieben verschüttete Arbeiter lebend aus den Trümmern. Eine junge Frau sei in Besorgnis erregendem Zustand gerettet worden, werde sich aber vermutlich wieder ganz erholen, erklärte Feuerwehrsprecher Brian Sweeney.
Am Morgen seien weiter Klopfzeichen von Verschütteten zu hören gewesen, berichtete Sweeney. Kontakt über Mobiltelefon bestehe aber nicht mehr. Die Suche könne noch mehrere Tage andauern, sagte er Sky News TV. "Ich bin weiterhin optimistisch." Die Feuerwehr rief Such- und Rettungsspezialisten aus dem ganzen Land um Hilfe.
Die Unglücksursache war am Mittwochmorgen noch unklar. Polizeichef Christie betonte aber, dass es keinerlei Hinweise auf einen Anschlag gebe. Der 50-jährige Arbeiter David Andrews berichtete, er habe eine laute Explosion gehört und sei sofort aus dem Gebäude gerannt. "Alle meine Kollegen lagen mit Schnitt- und Schürfwunden oder gebrochenen Armen am Boden."
(apa/red)
