Opel-Erfolg: Deutscher Autobauer hebt wegen hoher Nachfrage Astra-Fertigung an
- Nun Jahresproduktion von 230.000 Stück angepeilt
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Wegen hoher Nachfrage hebt der deutsche Autobauer Opel hebt die Produktion nach seinem neuen Astra-Modell an. Für die Tochter des weltgrößten Autokonzerns General Motors (GM) hängt vom Erfolg ihres Kompaktmodells ab, ob nach mehrjährigen Verlusten die Rückkehr in die Gewinnzone gelingt. Die Kompaktklasse gilt wegen ihrer hohen Stückzahlen daneben als Gradmesser dafür, ob die Autonachfrage in diesem Jahr nach dreijähriger Stagnation anspringt.
Die Jahresproduktion solle auf 230.000 Einheiten gesteigert werden, bestätigte Opel-Sprecher Rüdiger Assion am Montag in Rüsselsheim einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bisher hatte die deutsche Tochter in diesem Jahr europaweit den Bau von 200.000 Astra geplant.
Seit Anfang 2004 100.000 Endkunden-Bestellungen
Assion sagte, seit Jahresanfang habe Opel mehr als 100.000 Endkunden-Bestellungen erhalten und damit bereits die Hälfe der ursprünglich geplanten Jahresproduktion verkauft. Opel hatte den neuen Astra bereits mehrere Wochen vor der eigentlichen Markteinführung Mitte März mit einem so genannten Frühbucherrabatt angeboten und so den Wettbewerb im Kampaktwagensegment angeheizt.
Mit dem neuen Astra verbindet Opel die Erwartung, nach Jahren hoher Verluste in die Erfolgsspur zurückzukehren. Firmensprecher Assion wollte sich allerdings nicht dazu äußern, wie sich die höhere Stückzahl auf dieses Ziel auswirken wird. Er sagte lediglich: "Natürlich verbinden wir damit einige Hoffnungen für die Zukunft." (APA/Red.)
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