Computer-Wurm "Sasser" wütet auch in Österreich: Probleme in einigen Firmen
- Anzeigetafel am Flughafen Schwechat hatte "Blackout"
- PLUS: Wie Sie Quälgeist "Sasser" wieder loswerden
·Dt. Post bestreitet "Sasser"-Problem
Geld-Abhebungen waren angeblich doch möglich
·Service: So werden Sie "Sasser" los!
Vorsicht: Neuer Wurm treibt Unwesen im Web
·Wurm infiziert Millionen Rechner!
"Sasser" verbreitet sich nicht über E-Mail
Der Computerwurm "Sasser" sorgt seit Montag bei einigen heimischen Firmen für Kopfzerbrechen: Der Schädling, der befallene PCs zum Absturz bringt, suchte unter anderem den Flughafen Wien-Schwechat heim, wo eine Anzeigetafel kurzfristig eine Art "Blackout" erlitt. Keine Probleme registrierte die Firma "Austrian Payment Systems Services" (APSS), die für den österreichischen Bankomat-Zahlungsverkehr zuständig ist.
Am Wiener Flughafen wurde die betroffene Computeranlage kurzfristig aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Auswirkungen hatte dies jedoch nur auf das interne Informationssystem, betonte Sprecher Hans Mayer. Der Flugverkehr, der über die Austro Control gesteuert wird, war nicht betroffen.
Internetschädling führt zu Arbeitsbehinderungen
Arbeitsbehinderungen zog der Befall des Internetschädlings im Verwaltungsbereich der ÖBB nach sich. Wie Sprecher Andreas Rinofner mitteilte, kam es zu einer starken Belastung des Computernetzwerkes: "Insgesamt wurde die Performance etwas heruntergefahren." Auf den Zugbetrieb hatte "Sasser" keine Auswirkungen, betonte Rinofner.
Keine Auswirkungen auf Bankomat-Zahlungen
Ebenfalls keine Probleme verzeichnete die Firma APSS, wie Geschäftsführer Gerhard Starsich der APA versicherte: "Wir daten unsere Virendetektoren täglich up. Unsere Systeme laufen völlig klaglos." Die Geldabhebungen auf österreichischen Bankomaten funktionierten demnach wie vorgesehen. (APA/Red.)
Amphibienfahrzeug Sea Lion08:07
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
