BP-Chef: Austro-Spritpreise bleiben wegen "Transport-Mehrkosten" hoch
- NEWS: Strassl erteilt Hoffnung auf sinkende Benzinpreise Absage und kann mit Bartensteins neuer "Preispolizei" gut leben
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·Teurer Sprit kostet
jeden Haushalt 130 !
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Spritpreise gerechtfertigt oder zu teuer?
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Freier Wettbewerb soll Benzin-Preis senken
Österreichs Mineralölfirmen sind mit dem Ergebnis des letzten Benzinpreisgipfels hochzufrieden und können offenbar mit der von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein zur Kontrolle der Benzinpreise installierten Preisüberwachungs-Kommission ("Monitoring-Gruppe"). gut leben "Die sollen uns nur monitoren und gegebenenfalls auch schreien", zeigt sich Hans Strassl, Österreich-Boss des Erdölmultis BP, in einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS, von der neuen "Preispolizei" im Wirtschaftsministerium wenig beeindruckt.
Die Kontrollinstanz aus Autofahrerklubs und Sozialpartner soll - nach dem Vorbild der Euro-Preisbehörde - die Treibstoffentwicklung in Österreich verfolgen. Ins Leben gerufen wurde sich, nachdem in der Vorwoche das sogenannte Gentlemen´s Agreement, demzufolge die Nettopreise für Sprit österreichweit bis zu 2,9 Cent über dem EU-Schnitt liegen durften, aufgehoben wurde.
Zeitgleich hatte Minister Bartenstein angekündigt, dass mit diesem Schritt wettbewerbsbedingt die österreichische Treibstoffpreise sinken würden. Eine Hoffnung, die BP-Boss Strassl nicht teilt. Sein launischer Kommentar in NEWS zur Frage, ob Österreichs Benzinpreise nun auf das niedrigere EU-Durchschnittsniveau sinken weden: "Österreich liegt meines Wissens noch immer nicht am Meer." Die Binnenlage des Landes verursache "Mehrkosten beim Transport, die wir nicht wegbekommen."
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