FORMAT: Bank-Burgenland-Vorstand Gerold Stagl verläßt die Bank vorzeitig
- Hypo Alpe Adria und Bawag-PSK revidieren Angebote nach unten. Maximal 100 Mio. Euro zu erwarten
·FORMAT: Fagan klagt Hypo Alpe-Adria
"Hunderte Millionen Dollar" von Kärnten-Bank gefordert
Der seit vier Jahren amtierende Vorstand der in Privatisierung befindlichen Bank Burgenland (BaBu) Gerold Stagl wird per 31. Juni aus der Bank ausscheiden. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
Der Vertrag des 44-jährigen Stagl wäre erst am 31. März 2005 ausgelaufen, wurde aber aufgrund zunehmender Kritik aus den Reihen der Landesregierung und des BaBu-Aufsichtsrats vorzeitig gelöst. Die Entscheidung wurde nach Bekanntwerden eines überraschenden Verlustes aus einem Swap-Geschäft (15 Millionen Euro) und der von FORMAT berichteten Mauritius-Affäre beschleunigt. Gerüchte, wonach Stagl nach seinem Ausstieg zur Wiener Städtischen Versicherung oder Bank Austria Creditanstalt wechseln soll, dementiert dieser: " Es gibt noch keine konkreten Angebote für die Zeit danach.
Die BaBu-Privatisierung geht indes in die entscheidende Phase: Die Hypo Alpe Adria wird laut FORMAT vorliegenden Informationen ihr Angebot von 135 Millionen auf unter 100 Millionen revidieren und ihr endültiges Offert nächste Woche abgeben. Die Bawag-PSK-Gruppe wartet zwar noch auf die Einladung zur Besichtigung des dritten und letzten Datenraums, wird aber nicht mehr als 80 Millionen Euro Cash zahlen. BaBu-Aufsichtsratspräsident Christoph Herbst gegenüber FORMAT: "Die Verkaufsentscheidung soll nächste Woche fallen."
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