Dienstag, 4. Mai 2004

Justizminister Böhmdorfer: Die Familien-AG kommt noch heuer

  • "Kleine AG" bedeute eine Entbürokratisierung
  • Kein Börsegang möglich, Kapitalbedarf 70.000 Euro

Die Familien-AG kommt: Das erklärte Justizminister Dieter Böhmdorfer während der Sitzung des Ministerrats. Diese "kleine AG" bedeute eine Entbürokratisierung. Man könne im Familienverband eine Aktiengesellschaft gründen, aber man dürfe mit dieser kleinen AG nicht an die Börse gehen.

Andere Einschränkungen sieht Böhmdorfer nicht. Der Kapitalbedarf sei genau so wie bei anderen AG mit 70.000 Euro angegeben. Noch heuer soll das Gesetz in Kraft treten. Die Umstellungsphase für die Wirtschaft werde nicht so groß sein. In Deutschland gebe es eine derartige AG bereits. Für Böhmdorfer ist die Familien-AG auch eine Sicherung für den Wirtschaftsstandort Österreich und bringe eine Kostenersparnis. (apa)

4.5.2004 12:24