Dienstag, 4. Mai 2004

März-Arbeitslosigkeit erreicht in
der Eurozone 8,8 Prozent!

  • Kein Anstieg seit Februar und März
  • Im EU-Vergleich immer noch an zweitbester Stelle

Die saisonbereinigte Arbeitslosenrate der Eurozone hat im März 8,8 Prozent betragen, gleich viel wie im Februar und im März 2003, teilte das EU-Amt für Statistik am Dienstag mit. In den 25 EU-Ländern lag die Arbeitslosenrate bei 9,0 Prozent. Damit waren im März in der Eurozone 12,4 Millionen und in der EU 19,1 Millionen Menschen arbeitslos, schätzt Eurostat.

Österreich hatte im März nach EU-Berechnung eine Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent und lag damit hinter Luxemburg (4,1 Prozent) und gleichauf mit Irland auf dem zweitbesten Rang. Dahinter folgten das neue Mitgliedsland Zypern, die Niederlande und Großbritannien mit jeweils 4,7 Prozent. Spanien blieb zwar mit 11,1 Prozent unter den alten Mitgliedsländern Nachzügler bei der Arbeitslosigkeit. Polen (19 Prozent), die Slowakei (16,5 Prozent) und Litauen (11.5 Prozent) standen aber noch schlechter da.

Die Männerarbeitslosigkeit in der Eurozone lag im März bei 7,8 Prozent, die Frauenarbeitslosigkeit bei 10,2 Prozent, was jeweils 0,1 Punkte mehr war als vor einem Jahr. In der EU-25 kam es hingegen jeweils zu einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkte - auf 8,2 Prozent für Männer und 9,9 Prozent für Frauen. In der Eurozone waren 17 Prozent der unter 25-jährigen arbeitslos, in der EU-25 waren es 18 Prozent.
(Apa)

4.5.2004 11:46