Dienstag, 4. Mai 2004

Die Arbeitslosigkeit steigt: 240.000 im April 2004 ohne Job, 44.000 in Schulungen!

  • Steigende Arbeitslosigkeit - Sinkende Beschäftigung
  • Arbeitslosenrate stieg auf 7,1

Mit steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkender Beschäftigung bleibt die Situation am heimischen Arbeitsmarkt weiter angespannt. Im April 2004 ist die vorläufige Zahl der Jobsuchenden im Jahresvergleich um 4,1 Prozent oder um 9.439 Personen auf insgesamt 240.556 Arbeitslose gestiegen. Rechnet man die 43.753 in Schulung befindlichen Personen zu den offiziellen Arbeitslosendaten dazu, waren im April 2004 insgesamt 284.309 Österreicher auf Jobsuche.

Mit steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkender Beschäftigung bleibt die Situation am heimischen Arbeitsmarkt angespannt. Im April stieg die Zahl der Jobsuchenden im Jahresvergleich um 4,1 Prozent oder um 9.439 Personen auf insgesamt 240.556 Arbeitslose. Rechnet man die 43.753 in Schulung befindlichen Personen dazu, waren im April insgesamt 284.309 Österreicher auf Arbeitssuche.

Gleichzeitig nahm die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 1.125 Betroffenen oder um 0,04 Prozent auf 3,165.411 unselbstständig Beschäftigte ab. Nimmt man die Kindergeldbezieher und Präsenzdiener aus der Berechnung heraus, ging die Beschäftigung im April im Jahresvergleich sogar um 8.334 Betroffene zurück.

Im Vergleich zum Vormonat März nahm die Arbeitslosigkeit in Österreich saisonbedingt um zehn Prozent oder um 26.639 Personen ab. Die Beschäftigung stieg parallel dazu um 0,43 Prozent oder um 13.405 Personen. Weiter angestiegen ist die Jugendarbeitslosigkeit. Insgesamt waren im April 37.810 Jugendliche bis 25 Jahre auf Jobsuche, das waren um 2,4 Prozent oder um 902 Personen mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung betrug sich im April 7,1 Prozent nach 6,8 Prozent im Vorjahr und 7,8 Prozent im März. Die EU-Quote war mit 4,5 Prozent im April gegenüber März unverändert, lag aber um 0,2 Prozentpunkte über 2003.

(apa)

4.5.2004 11:07