EU-Erweiterung: Zollwegfall bedroht bis
zu 500 Arbeitsplätze
- Arbeitsstiftung AUSPED neu aktiviert
- Stiftung kümmert sich um Arbeitssuchende
Mit dem Wegfall der Zollkontrollen an den österreichischen Grenzen zu den neuen EU-Mitgliedern fällt auch für Spediteure ein Teil ihres Zollgeschäftes weg. Der Zentralverband Logistik und die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) schätzen, dass die Aufhebung der Zölle 400 bis 500 Mitarbeitern den Job kosten wird.
Als Auffangbecken wurde daher von beiden Interessensvertretungen die Arbeitsstiftung AUSPED II gegründet, die heute ihren Dienst aufnahm. Eine vergleichbare Regelung hatte es auch bei Österreichs EU-Beitritt 1995 gegeben.
Die Stiftung zahlt ein monatliches Stipendium aus, darüber hinaus werden die "Berufsorientierung, die aktive Arbeitssuche und Qualifizierungsmaßnahmen gefördert", so die GPA in einer Pressemitteilung von heute, Montag. Für ältere Betroffene sei zudem eine Intensivbetreuung vorgesehen.
(apa/red)
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