Nach Ausfall von Teamkeeper Schranz: GAK setzt auf Tormann-Routinier Almer
- Täglich zwei Spezialeinheiten für "neue" Nummer 1
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Bundesliga: Schafft es der GAK oder die Austria?
Nach der Verletzung von Standard-Tormann Andreas Schranz hat der GAK am Mittwoch seine "neue" Nummer 1 präsentiert. Der Bundesliga-Tabellenführer setzt nicht auf den 25-jährigen Heinz Lienhart, sondern auf Routinier Franz Almer (33). Almer, der vor zwei Wochen seine Karriere beendet hatte, wird für das Meisterschaftsfinale reaktiviert.
GAK-Cheftrainer Walter Schachner hatte die Tormann-Frage an Tormann-Trainer Zajicek weitergegeben, dieser präsentierte einen Tag nach dem Einzug ins Cup-Finale (3:2 gegen SV Ried) seine Entscheidung. "Ich bin überzeugt, dass das die beste Lösung ist. Almer wird den GAK in den letzten drei Spielen so unterstützen, dass der Meistertitel möglich ist", erklärte Zajicek, der Almer bis zum Derby mit täglich zwei Spezialeinheiten wieder auf Vordermann bringen will.
GAK-Urgestein Almer, der elf Jahre für die "Rotjacken" spielte, hat sein bis dato letztes Bundesliga-Match am 1. Dezember 2002 (1:2 in Wien gegen die Austria) absolviert. Für Almer, der in Zukunft als Tormann-Trainer in der GAK-Akademie arbeiten wird, sprach nicht nur die Erfahrung von bereits 231 Bundesliga-Partien, sondern auch der Schnitzer von Lienhart beim 2:2-Ausgleich der Rieder.
Wie aus heiterem Himmel bietet sich Almer damit die Chance, sein größtes sportliches Ziel ("Ein Mal mit dem GAK Meister werden") doch noch zu realisieren. ÖFB-Teamkeeper Schranz hatte sich am Dienstag eine schwere Knöchelverletzung zugezogen. (apa)
