Doppelte Freude bei Rapid: Dritter in der Meisterschaft und bereits fix im UEFA-Cup
- Hütteldorfer siegten gegen Tabellenletzten Kärnten 3:2
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Der SK Rapid hatte am Mittwoch doppelten Grund zur Freude. Der österreichische Fußball-Rekordmeister stieß mit dem 3:2-Heimsieg im Nachtragsspiel der 22. Bundesliga-Runde gegen FC Kärnten wieder auf Rang drei vor und durften sich zudem über den Cupfinal-Einzug des Erzrivalen Austria freuen, wodurch Grün-Weiß auch im Fall eines vierten Platzes in der Endtabelle die UEFA-Cup-Teilnahme sicher ist. Den Klagenfurtern hingegen war nicht zum Jubeln zumute, liegt das Schlusslicht doch weiter fünf Punkte vom rettenden Ufer entfernt.
Dabei wäre ein Punktgewinn der Pacult-Elf im Hanappi-Stadion durchaus möglich gewesen. "Mit tut es Leid, dass Kärnten trotz der guten Leistung in dieser fatalen Situation ist", sprach Rapid-Trainer Josef Hickersberger dem Tabellenletzten sein Bedauern aus. Mit der Darbietung seiner Schützlinge in der ersten Hälfte ging der ehemalige ÖFB-Teamchef hingegen hart ins Gericht. "Das haben wir uns nicht bewegt, sind mehr gestanden als gelaufen", kritisierte "Hicke".
Dank Laufbereitschaft und Willen in der zweiten Hälfte ging Rapid trotz zweimaligen Rückstands aber noch als verdienter Sieger vom Platz. "Wir haben drei Punkte gemacht, die wichtig sind, wenn wir aus eigener Kraft Dritter werden wollen", meinte Hickersberger. Dieses Ziel gerät freilich zum reinen Prestige-Projekt, weil der Cup-Finaleinzug der Austria den Hütteldorfern schon frühzeitig einen UEFA-Cup-Startplatz bescherte.
Ebenso nahm Kapitän Steffen Hofmann, zusammen mit dem starken Roman Wallner (erstes Tor seit 20. März) mit einem Tor und zwei Assists Erfolgsgarant der Hütteldorfer, den Aufstieg der Veilchen wohlwollend zu Kenntnis. Gleichzeitig merkte er aber auch an: "Der Druck ist zwar weg, aber wir wollen trotzdem unbedingt Dritter werden."
Während der Rekordmeister dem Saisonfinish gelassen entgegenblicken kann, zieht sich die Schlinge um Kärnten immer enger. Trainer Peter Pacult wirft aber trotz der schwierigen Situation die Flinte noch nicht ins Korn. "Bregenz war letzte Saison zwei Runden vor Schluss auch fünf Punkte hinter Ried und hat es trotzdem noch geschafft. Unsere Chancen sind nicht größer geworden, aber es sind noch neun Punkte zu holen", sagte der frühere 1860-Betreuer, der am Samstag mit einem Heimsieg gegen Mattersburg die Aufholjagd starten will. (APA/red)
