Sonntag, 9. Mai 2004

Tennis: Carlos Moya gewinnt Masters- Series-Turnier in Rom

  • Mauresmo kommt in Berlin kampflos zum Titel

Der Spanier Carlos Moya hat das Tennis-Masters-Turnier in Rom gewonnen. Moya hatte im Endspiel des mit 2,425 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Turniers gegen den Argentinier David Nalbandian wenig Mühe und siegte mit 6:3,6:3,6:1. Damit trat der French-Open-Sieger von 1998 die Nachfolge seines Landsmannes Felix Mantilla an.

Für Moya ist es der dritte Masters-Sieg nach Monte Carlo (1998) und Cincinnati (2002). Nach seinem dritten Turniersieg in diesem Jahr und dem 17. Titel seiner Karriere rückte Moya auf Position zwei im Champions Race hinter Roger Federer vor.

Bei den Damen gab es bei den German Open in Berlin kein Finalmatch. Venus Williams (USA) hatte sich am Samstag im Halbfinale gegen die Kroatin Karolina Sprem eine Knöchelverletzung zugezogen. "Erst war ich noch optimistisch, doch spielen zu können. Aber es ist über Nacht viel schlimmer geworden", sagte die ältere der beiden Williams-Schwestern, die am Sonntag ganz in Schwarz und auf Krücken auf den Platz gehumpelt kam.

"Die French Open bleiben aber mein Ziel. Ich hoffe, bis dahin wieder spielen zu können", meinte Williams über einen Start in Paris am 24. Mai. Auch der Endspiel-"Ersatz", ein Schaukampf der kampflosen Siegerin Amelie Mauresmo mit Anastasia Myskina (RUS) fiel quasi ins Wasser, das Match musste bei 6:5 für die Russin wegen Regens abgebrochen werden. (apa/red)

9.5.2004 16:50