Real Madrid will David Beckham nun doch verkaufen: Star verärgerte Klub-Vorstand
- Die Real-Führung prüfe die sportlichen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile eines Beckham-Transfers.
Beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid wächst der Ärger über David Beckham. Der Klub-Vorstand der "Königlichen" stelle sich ernsthaft die Frage, den "Spice Boy" an einen anderen Verein abzugeben, berichtete das Madrider Sportblatt "Marca" am Dienstag. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen.
Dessen Verhalten gefalle dem Vorstand immer weniger. Das jüngste Ärgernis sei der Platzverweis des Engländers am Sonntag wegen Beleidigung eines Linienrichters im Meisterschaftsspiel in Murcia gewesen. Nach der Partie sei Beckham nach London geflogen. Dort habe er an einem Spiel zu Ehren des Arsenal-Veteranen Martin Keown teilgenommen, obwohl Real ihm davon abgeraten habe.
Real-Vereinspräsident Florentino Perez und Manager Jorge Valdano hatten Beckham während dessen Affäre um angebliche Liebschaften versichert, dass der Verein zu dem Spieler stehe und auch in der kommenden Saison mit ihm rechne. Nun sei allerdings nicht mehr ausgeschlossen, dass Real sich zu einem Verkauf Beckhams entschließe, schreibt das Blatt. In der britischen Presse wird seit Wochen über einen möglichen Wechsel des Superstars zum vom russischen Öl-Baron Roman Abramowitsch finanzierten Chelsea spekuliert.
(APA/Red.)
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