Europa-Tournee: Bundeskanzler Schüssel besuchte neues EU-Mitglied Malta
- Auftakt zu Reise durch die zehn neuen Mitgliedsstaaten
- Inselstaat eröffnet für Kanzler neue Dimension für EU
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Zahlreiche Festakte in den Grenzregionen
Als DAS europäische Friedensprojekt schlechthin hat Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) in Valletta die am 1. Mai erfolgte Erweiterung der Europäischen Union um zehn ost- und südeuropäische Staaten bezeichnet. Schüssel begann am Freitag eine Tour durch die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten in dem Mittelmeer-Staat Malta, wo er u.a. mit Staatspräsident Edward Fenech Adami und Ministerpräsident Lawrence Gonzi zusammentraf.
Schüssel in Malta: EU-Erweiterung ist europäisches Friedensprojekt
Der Bundeskanzler zeigte sich gegenüber seinen Gesprächspartnern erleichtert darüber, dass sich die pro-europäische Politik in dem Inselstaat trotz teilweise großer EU-Skepsis schließlich durchsetzen konnte, erklärte seine Sprecherin Verena Nowotny gegenüber der APA.
Malta eröffne durch seine extreme geopolitische Lage eine neue Dimension für die EU, so Schüssel, der seinen Amtskollegen darin unterstützen wolle, dass Malta mindestens sechs Abgeordnete in das künftige EU-Parlament entsenden kann. Überhaupt habe er feststellen können, dass es bei zahlreichen europapolitischen Positionen einen Gleichklang zwischen Wien und Valletta gebe.
Ministerpräsident Gonzi würdigte den Beitritt seines Landes zur EU als historisch bedeutsames Ereignis und als wichtigen Schritt zur gänzlichen Wiedervereinigung Europas. Es dürfe keinen Stillstand geben, und auf dieser Basis müssten nun die nächsten Schritte gesetzt werden. (apa/red)
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