Karin Resetarits bestätigt FORMAT ihre Kandidatur: "Trete als wache Bürgerin an"
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Vorwürfe: Wollte Aufdecker Protokoll fälschen?
"Ich habe zugesagt, weil ich glaube, dass sich jeder Mensch einmal im Leben politisch engagieren sollte." So begründete die Moderatorin Karin Resetarits ihre Kandidatur auf der Liste des fraktionslosen Europaabgeordneten Hans-Peter Martin im Nachrichtenmagazin "Format". "Ich trete als Karin Resetarits an, als engagierte Bürgerin, als wache Journalistin und begeisterte Europäerin - idealerweise ohne mich einer Partei mit all ihren Zwängen unterordnen zu müssen", meinte sie dort.
Spitzenkandidaten legen Anwesenheitslisten offen - außer Martin!
Die Spitzenkandidaten der zur EU-Wahl antretenden Parteien haben FORMAT eine Vollmacht erteilt, um ihre geheimen Anwesenheitslisten der laufenden Legislaturperiode im EU-Parlament einzusehen. Nur Aufdecker Hans-Peter Martin reagierte nicht auf die Aufforderung.
Das Ergebnis der Untersuchung der Listen: Bei keinem der vier Spitzenkandidaten ist offensichtlicher Spesenmissbrauch festzustellen - keiner von ihnen hat an einem sitzungsfreien Freitag in Strassburg unterschrieben (eine der Praktiken, die Hans-Peter Martin anklagt.) Bei den Anwesenheiten seit September 1999 führt Johannes Voggenuber mit 744 Tagen, an denen er sich im EU-Parlament als anwesend eingetragen hat, gefolgt von Hannes Sowobda mit 659, Ursula Stenzel mit 550 und Hans Kronberger mit 494 Tagen. Bei den Berichten und Stellungnahmen führt Kronberger mit einem Bericht und 14 Stellungnahmen vor Swoboda, Johannes Voggenhuber führt im Prestige, da er als erster Verteter einer kleinen Fraktion einen Bericht der Superklasse (gewichtet mit 20 Punkten) - den Grundrechtsbericht - erhalten hat.
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