Mittwoch, 5. Mai 2004

NEWS enthüllt: Welche österreichischen EU-Mandatare die EU-Zusatz-Rente nehmen

  • Stenzel, Swoboda und Voggenhuber verzichten
  • NEWS-Umfrage: Martin hat mit 15% Chancen auf Platz 3

Nachdem vorige Woche durch Auszüge von Hans-Peter Martins EU-Tagebuch bekannt wurde, dass mit einer monatlichen Eigenleistung von nur 800 Euro ein Zusatzrenten-Anspruch für EU-Abgeordnete bei nur fünfjähriger Einzahlung von bis zu 1.600 Euro ab dem 60. Lebensjahr entsteht, hat NEWS alle 21 österreichischen EU-Mandatare befragt, ob sie sich für dieses freiwillige Zusatz-Renten-System entschieden haben.

Abgeordnete der SPÖ, der ÖVP, der FPÖ und Ex-Freiheitliche haben daraufhin eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, die keinerlei Rückschlüsse darauf zulässt, ob die einzelnen Abgeordneten sich für die Zusatz-Rente entschieden haben.

Diese Schweigestrategie wurde jedoch von einer Reihe von Abgeordneten gegenüber NEWS durchbrochen: Die SPÖ-Mandatare Hannes Swoboda, Karin Scheele und Maria Berger verzichten ebenso auf die Luxus-Rente wie ÖVP-Spitzenkandidatin Ursula Stenzel, EU-Rebell Hans-Peter Martin, der Kärntner Freiheitliche Wolfgang Ilgenfritz und die Grünen Johannes Voggenhuber und Mercedes Echerer.

Die SPÖ-Abgeordneten Herbert Bösch, Harald Ettl und Christa Prets haben sich so wie FPÖ-Spitzenkandidat Hans Kronberger für die Zusatz-Rente entschieden. Die ÖVP-Riege - von Othmar Karas über Agnes Schierhuber bis hin zu Paul Rübig - hüllt sich in Schweigen, ebenso wie die Ex-FP-Mandatare Peter Sichrovsky und Gerhard Hager sowie Ex-FP-Spitzenkandidatin Daniela Raschhofer.

Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NEWS

5.5.2004 12:47