EU-Wahl am 13. Juni: Hans-Peter Martin wird doch mit Liste antreten!
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Schüssel nannte sieben Mandate als Wahlziel
Martin will nun offenbar doch mit einer ganzen Kandidatenliste bei der EU-Wahl antreten. Wer hinter ihm auf der "Liste Dr. Hans-Peter Martin" stehen wird, lässt Martin aber noch offen. "Es gibt eine Reihe von Leuten, die mich immer wieder unterstützen", so Martin am Mittwoch gegenüber der APA. Die vier weiteren Kandidaten, darunter drei Frauen, sollen am Freitag in Salzburg der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Aktive Politiker sind laut Martin nicht unter seinen vier Mitstreitern. Die Kandidaten seien "freie, engagierte Bürger. Niemand von ihnen hat ein Parteibuch. Es geht wirklich darum, ein Signal in Richtung moderne Demokratie zu schicken". In ihren jeweiligen Bereichen seien die Kandidaten "ausgewiesen durch Fachkompetenz und Engagement", versicherte Martin. Mehr wollte er zu diesem Thema aber nicht verraten.
Ende April hatte Martin noch angekündigt, "ohne Mitstreiter" kandidieren zu wollen. Warum nun doch weitere Kandidaten nominiert werden, begründet Martin damit, dass er den Wählern weitere personelle Angebote machen wolle. In letzter Zeit hätten sich die Zuschriften mit der Frage gehäuft, "Was machen wir, wenn wir zu viele Stimmen bekommen?" Im Fall einer Solo-Kandidatur Martins wären allfällige zusätzliche Mandate nämlich verfallen, Österreich wäre also mit entsprechend weniger Abgeordneten im EU-Parlament vertreten gewesen.
Martin verspricht: "Kein geheimes Filmen mehr"
Der unabhängige Kandidat für die EU-Wahl Hans-Peter Martin will künftig auf geheime Filmaufnahmen verzichten. Sollte er wieder gewählt werden, werde er "diese Methoden nicht mehr anwenden", so Martin. Dies sei ein Angebot an jene, die ihm vielleicht jetzt böse seien.
Das kündigte der im Gefolge seiner "Spesenrittertum"-Vorwürfe von den Europäischen Sozialdemokraten ausgeschlossene Martin in den "Salzburger Nachrichten".
Es gebe "bereits Gespräche mit den Grünen und auch anderen Fraktionen über eine erweiterte Kooperation nach der Wahl", erklärt Martin in den "SN". Ganz sicher werde er aber "nicht mehr mit den Sozialisten zusammen arbeiten". (apa/red)
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