Explosionen in ukrainischem Waffenlager dauern an: Fünf Todesopfer!
- Kettenreaktion detonierender Geschosse nicht zu stoppen
- Brand löste die Katastrophe aus
Die Kette von Explosionen in einem ukrainischen Munitionsdepot ist auch fast einen Tag nach dem Ausbruch eines Großbrandes nicht abgerissen. Ein Geschoss bringe mit seiner Detonation das nächste zur Zündung, sagte Verteidigungsminister Jewgeni Martschuk Freitag früh im ukrainischen Fernsehen. "Solche Brände lassen sich nicht löschen", fügte er hinzu.
Der Brand in dem Depot im südukrainischen Kreis Melitopol war Donnerstagmittag ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden wurde ein Angestellter des Depots getötet. Vier Dorfbewohner in der Nähe seien durch den Stress der Evakuierung an Herzversagen gestorben, meldete die Agentur Interfax. Mehr als 10.000 Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen. Der Eisenbahn- und Straßenverkehr Richtung Krim, deren Haupttrassen an dem Depot vorbeilaufen, wurde umgeleitet.
(apa/red)
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