"profil": Bürgerinitiative geht gerichtlich gegen Ausbaupläne für A1-Ring vor
- Vorwurf des Amtsmissbrauchs gegen Gemeinderäte
- Grenzwerte für Schutz der Luft mehrfach überschritten
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die Bürgerinitiative Spielberg im Zusammenhang mit dem Ausbau des A1-Rings nun gerichtliche Schritte in die Wege geleitet. In einer von Karl Arbesser, dem Obmann der Bürgerinitiative, beim Landesgericht Leoben eingebrachten Sachverhaltsdarstellung wird gegen den Spielberger Gemeinderat der Vorwurf des Amtsmissbrauchs erhoben.
Der Gemeinderat hätte die Flächenwidmung für das von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz geplante und finanzierte Projekt in seiner Sitzung vom vergangenen Mittwoch beschlossen, obwohl ein vorliegendes Luftgutachten ausführt, dass angesichts der hohen Zahl von Großveranstaltung mehrfach mit Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte zu rechnen sei und das Projekt demnach "nicht den Zielen des Immissionsschutzgesetzes-Luft" entspreche.
Da auch der Gemeinderat der Nachbargemeinde Flatschach einen entsprechenden Umwidmungsbeschluss gefasst hat, will Arbesser diese Woche auch gegen diesen eine gleichlautende Sachverhaltsdarstellung bei Gericht einbringen.
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