Freitag, 7. Mai 2004

Banküberfall in Salzburg: Täter unterstrich seine Forderung mit einer Bombendrohung

  • Sprengsatz angeblich im Rucksack versteckt
  • Täter trotz Alarmfahnung noch nicht gefasst

In der Stadt Salzburg wurde gegen 11.30 Uhr die Filiale der Salzburger Sparkasse am Südtiroler-Platz beim Hauptbahnhof überfallen. Der Täter hatte einen Rucksack bei sich, in dem sich seinen Angaben zufolge eine Bombe befindet. Er konnte nach dem Überfall zu Fuß flüchten.

Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein. Zur Höhe der Beute sagte der Journalbeamte der Polizei, Bruno Wurhofer, zur APA: "Für mich wäre es viel, aber es ist kein ungewöhnlich hoher Betrag."

Der Räuber ist 40 bis 50 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und stämmig. Er hat grau meliertes , kurzes Haar, möglicherweise ein Glasauge als besonderes Merkmal und macht insgesamt einen ungepflegten Eindruck, so Wurhofer. Bekleidet war der Täter mit einer braunen Lederjacke und dunkler Hose. Die Alarmfahndung war bis 12.00 Uhr noch ohne Erfolg.(APA/red)

7.5.2004 12:29