Burgenländer hortete Waffenlager: Schrot- flinte, Gewehre, Pumpguns, Stichwaffen...
- Zum Arsenal zählten auch Gasmaske & Elektroschocker
- Mann wurde nach Drohung gegen Familie verhaftet
Auf ein illegales Waffenlager stießen Kriminalisten der Sicherheitsdirektion Burgenland nach der Festnahme eines 44-jährigen Burgenländers: Der Mann hatte Mittwochabend in Mattersburg seine Familie mit einer Pistole bedroht. Bei der Suche nach dem Corpus Delicti fanden die Ermittler nach und nach zahlreiche Schuß- und Stichwaffen, berichte die Sicherheitsdirektion Burgenland am Freitag.
Bei Hausdurchsuchungen in Mattersburg und in Neunkirchen entdeckten Beamte vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung der Sicherheitsdirektion Burgenland unter anderem zwei Kalaschnikow-Sturmgewehre, drei Karabiner, zwei Pumpguns, eine Schrotflinte und insgesamt 27 Stichwaffen verschiedenster Art. Das Arsenal umfasste auch eine Gasmaske, einen Totschläger und einen Elektroschocker sowie mehrere Magazine Munition.
Der 44-Jährige wurde zunächst wegen gefährlicher Drohung festgenommen. Ihn erwartet auch eine Anzeige nach dem Strafgesetzbuch wegen Ansammeln von Kampfmitteln.(APA/red)
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