Fiedler-Nachfolge: Hubert Weber als neuer RH-Präsident im Gespräch!
- Österreichs Vertreter im Europäischen Rechnungshof
- Weber will sich im Hintergrund halten
Hubert Weber, Vertreter Österreichs im Europäischen Rechnungshof und als möglicher Nachfolger für den Ende Juni scheidenden Präsidenten des österreichischen Rechnungshofs, Franz Fiedler, genannt, will diese Spekulationen nicht kommentieren. "Ich möchte mich da im Hintergrund halten", sagte er am Mittwochabend auf Anfrage der APA. Er verwies nur auf frühere Aussagen, dass noch niemand mit ihm gesprochen habe.
Auch die Frage, ob er Interesse an dem Posten habe, ließ er weiter offen. Anfang März hatte er dazu in der "Presse" gemeint: "Bis ich nicht gefragt wurde, sind das alles Spekulationen."
Die "Kronen-Zeitung" berichtet in ihrer Mittwoch-Ausgabe, die Regierung überlege eine Personalrochade. Demnach könnte Weber nach Wien übersiedeln und Fiedler dafür im Gegenzug dessen Position in Luxemburg übernehmen. Fiedlers Amtszeit als Rechnungshof-Präsident läuft nach zwölf Jahren im Juli aus. Der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap wiederum hat am Mittwoch im ORF-"Mittagsjournal" den als SPÖ-nahe geltenden Weber zwar eine "qualifizierte Persönlichkeit" genannt, gleichzeitig aber darauf verwiesen, dass die SPÖ andere Kandidaten wie Volksanwalt Peter Kostelka oder den Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank, Ewald Nowotny, vorgeschlagen habe. (apa)
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