Bittner gegen Rauch-Kallat: Für WGKK- Chef ist Hanusch-Spital nicht das Problem
- Bittner verlangt mehr Geld vom Bund für Krankenkasse
- Einnahmen aus Tabaksteuer für Gesundheit?
·Streit um Spital: Wr. Hanusch zu teuer?
Ministerin Rauch-Kallat regte Schließung an
·FPÖ für Verkauf des Hanusch-Spitals
Privater Bestbieter soll Krankenhaus übernehmen
·Kassen-Vertrag wurde angenommen!
Keine Änderungen. VP- Gleitsmann unglücklich
Für den Obmann der WGKK, Franz Bittner, ist nicht das Hanusch-Krankenhaus an der Situation in der Wiener Gebietskrankenkasse schuld, sondern die geringen Beiträge des Bundes. "Das Hanusch-Krankenhaus ist für die wirtschaftliche Situation der Wiener Gebietskrankenkasse zum geringsten Teil verantwortlich", so Bittner.
Er reagierte damit auf den Vorschlag von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V), der WGKK die Möglichkeit zu geben, das Krankenhaus abzugeben.
Bittner forderte im ORF-Radio "die notwendigen" Beiträge vom Bund - etwa aus der Tabaksteuer, der Mehrwertsteuer - und höhere Beiträge der Kassen in den Ausgleichsfonds. Damit sei die Finanzierung für die kommenden Jahre gesichert. "Und in dieser Zeit hat man die Möglichkeit, Ineffizienten, die natürlich im System drinnen sind, herauszuholen." Außerdem betonte er, eine hervorragende medizinische Versorgung bringe eben keinen Gewinn.
(apa/red)
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