Flüchtlingslager Traiskirchen: 185 Asylwerber bereits in den Bundesländern
- Insgesamt 1.400 Flüchtlinge sollen aufgeteilt werden
·Neues Asylgesetz in Kraft getreten!
Schnellere Klärung durch Erstaufnahmezentren
·Asyl-Thema: Fischer
ab 9. Juli aktiv!
Regierung aber "nicht ins Tagesgeschäft pfuschen"
Die Aufteilung der rund 1.400 Asylwerber im Flüchtlingslager Traiskirchen auf die Bundesländer hat begonnen. 185 Personen sind bereits auf die Bundesländer aufgeteilt worden: 100 wurden in Kärnten aufgenommen, 70 in Vorarlberg und 15 in Salzburg. "Die Situation hier ist absolut ruhig", sagte Franz Schabhüttl vom Referat Koordination des Innenministeriums zur APA.
Traiskirchen wird in Hinkunft als Erstaufnahmestelle für Asylwerber dienen, die noch rund 1.200 im Lager verbliebenen Flüchtlinge sollen laut Schabhüttl "sukzessive" auf die Länder verteilt werden: "Es gibt aber keinen Zeithorizont für die Übersiedlung. Oberste Prämisse in der 15a-Vereinbarung ist der partnerschaftliche Umgang von Bund und Ländern - es wird nichts übers Knie gebrochen."
Seit in Kraft treten der Verordnung am 1. Mai haben 21 Personen um Asyl angesucht. Schabhüttl: "Erster Antragsteller war ein türkischer Staatsbürger." Es habe - "wie erwartet" - keinen großen Flüchtlingsansturm am vergangenen Wochenende gegeben. "Die Leute kommen ja alle mit Schleppern. Und diese werden jetzt erst einmal die Schwachstellen an den Grenzen nach der EU-Erweiterung prüfen."
Durch die 15a-Vereinbarung dürfte es theoretisch nie wieder eine Überbelegung in Traiskirchen geben - Schabhüttl bleibt dennoch vorsichtig: "Ich würde die Worte 'nie wieder' in keinem Zusammenhang verwenden. Wir hatten in den vergangenen Jahren keine Kriege in Europa, dennoch gab es viele Flüchtlinge. Wir können nur abwarten und hoffen, dass nicht wieder eine Bevölkerungsgruppe zu wandern beginnt."
(apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
