Die Österreicher "trauen" sich wieder! Mehr Hochzeiten als im vergangenen Jahr!
- Wonnemonat Mai ist nach wie vor Top-Heiratsmonat!
- Brautleute werden immer älter und scheidungswilliger!
·Schöne Braut-Dessous!
Heißes Darunter für die Nacht der Nächte!
·Unvergesslich: Hochzeit in Thailand!
Heiraten einmal anders: Zeremonie in Joy's House!
Wer sich "traut", der tut dies am liebsten im Mai, weiß die Statistik Austria zu berichten. 5.456 Paare sagten im Wonnemonat des Vorjahrs Ja, währen nur 1.243 den bitterkalten Jänner wählten. Damit wurde in Österreich 2003 wieder mehr geheiratet als im Jahr zuvor.
Die Heiratslust steigt wieder! Während des gesamten Jahres waren es 36.973 Ehen, die eine gemeinsame Zukunft in Angriff nahmen. Und das bei einer Scheidungswahrscheinlichkeit von rund 45 Prozent! Damit wurde in Österreich wieder mehr geheiratet, nachdem bereits 2002 die Standesämter öfter bemüht wurden.
Zuvor waren Herr und Frau Österreicher aber immer weniger bereit zu mehr Zweisamkeit gewesen: 1983 waren es noch 20.000 Hochzeiten mehr gewesen, als 20 Jahre später. Denkwürdiger Ausreißer war das Jahr 1987 als sich 76.205 Paare rechtzeitig vor deren Abschaffung die staatliche Heiratsprämie sicherten.
Von einem jungen Paar kann derzeit auch keine Rede mehr sein: Männer, die erstmals die Ringe tauschen, dürften sich mit einem Durchschnittsalter von immerhin 30,9 Jahren (2002) ebenso die Hörner abgestoßen haben wie die Frauen mit 28,3. 1987 war ein Bräutigam laut Statistik gerade erst 26,8 und seine Braut 24,4 Lenze alt.
Neben Durchschnittlichem hat die Statistik aus dem Jahr 2002 auch Außergewöhnliches zu bieten: Von jenen 27 Mädchen, die bereits mit 16 in den Hafen der Ehe einliefen, hat sich eines in einen 36-Jährigen verschaut. Wo die Liebe hinfällt: Drei Senioren, die immerhin zwischen 70 und 75 Lenze auf dem Buckel haben, konnten junge Frauen von 24, 25 und 26 Jahren von ihren Qualitäten als Mann überzeugen. Aber auch Frauen jenseits der 60er Marke verlieren anscheinend nicht den Reiz für junge Männer: Immerhin sieben unter 30-jährige Angehörigen des starken Geschlechts wurden trotz des nicht unbeträchtlichen Altersunterschiedes schwach.
Wenn auch jeder Topf seinen Deckel findet, heißt es noch lange nicht, dass er dort auch bleibt, wenn sich entsprechender "Dampf" entwickelt. Am wenigsten geneigt, den Weg zum Scheidungsrichter anzutreten sind die Tiroler, wo aber immerhin 36,67 Prozent aller Ehen vorzeitig enden. Wiener, am anderen Ende der Skala, sind mit fast 55 Prozent gescheiterten Partnerschaften mit Abstand am Trennungswilligsten.
Die Durchschnitts-Ehe dauert 12 Jahre
Wie lange dauert es eigentlich, bis eine Ehe zerbricht? Durchschnittlich zwölf Jahre. Am gefährlichsten scheint die Zeitspanne rund um das "verflixte siebente Jahr" zwischen dem fünften und zehnten Hochzeitstag. Aber auch 25 oder gar mehr gemeinsame Jahre scheinen keine Garantie für ewige Zweisamkeit: Fast 2.000 derartige Langzeit-Eheleute ließen sich 2002 scheiden.
(apa/red)
Smart Food by Roland Trettl08:16
Intelligent essenHangar-7-Starkoch Roland Trettl zeigt, welches Essen dem Gehirn gut tut UND schmeckt
