Der 50-Millionen EU-Sumpf
- EU-Spesen-Aufdecker Hans-Peter Martin kündigt sein Antreten als Unabhängiger bei der EU-Wahl an.

Aufgedeckt: EU-Rebell Hans-Peter Martin enthüllt in NEWS erstmals auch die Traumpensionen der Brüsseler Spesenritter und wird jetzt frontal attackiert.
Der österreichische EU-Rebell Hans-Peter Martin ist mit seinen spektakulären EU-Spesenenthüllungen in aller Munde. Von Neuseeland bis Südafrika, von Spanien bis Schweden überall wird mittlerweile über die neuen Weiterungen des EU-Skandals berichtet. Hochseriöse Zeitungen wie die Londoner Sunday Times oder der britische Guardian berichten detailliert, welche Blüten der systematische Spesenmissbrauch in Brüssel und Straßburg treibt und wie Martins Kollegen jetzt reagieren.
Schlagkräftige Argumente der Abzocker. So wie etwa der britische Sozialdemokrat Gordon Adam. Der hat Martin nämlich am vorigen sitzungsfreien Freitag in Straßburg einfach niedergestoßen. Hintergrund der politisch hochpeinlichen Attacke: Martin wollte Adam offen dabei filmen, als sich dieser in die Anwesenheitsliste eintrug, obwohl am Straßburger Freitag vor Ort überhaupt nicht mehr sinnvoll gearbeitet werden kann. Adam hat durch diese Unterschrift Anspruch auf ein Extra-Taggeld von 262 Euro.
Fast fix: Martins EU-Kandidatur. Auch in Österreich dominiert Martin den EU-Wahlkampf. Doch nicht nur die Frage, wen Martin als Nächstes als Spesenritter outet, beschäftigt die Österreicher. Derzeit erscheint noch viel interessanter, ob Martin, der 1999 noch erfolgreicher Spitzenkandidat der SPÖ war, diese Woche seine Kandidatur als Unabhängiger bekannt geben wird.
Und dafür spricht vieles unter anderem der Terminplan des Vorarlberger Bestsellerautors und Medienprofis: Denn diesen Mittwochabend ab 22 Uhr ist Martin wieder Gast beim deutschen Star-reporter Günther Jauch in stern TV in RTL. Eine Serie neuer Enthüllungen ist zu erwarten stern TV berichtet bereits zum siebenten Mal in Folge. Wie zuletzt Gouvernator Arnold Schwarzenegger bei TV-Talker Jay Leno in Kalifornien erfolgreich vorgezeigt hat, könnte Martin bei Jauch seine Kandidatur für die bevorstehende EU-Wahl live bekannt geben.
150.000 Stimmen notwendig. Seine Chancen, die für den Wiedereinzug ins Europäische Parlament nötigen 5,6 Prozent der Stimmen in Österreich zu erreichen, stehen nicht schlecht. Wenn die Wahlbeteiligung tatsächlich auf deutlich unter 50 Prozent sinkt, könnten etwa 150.000 Stimmen für das angestrebte Mandat bereits ausreichen.
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PLUS: Exklusiv: Hans-Peter Martins brisantes EU-Tagebuch
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