AK-Präsident Tumpel: Grasser soll 200 Millionen Mineralösteuer zurückgeben
- NEWS: Pendler-Entlastung für Tumpel "viel zu gering"
- Österreicher zahlen mehr für Sprit als restliche EU
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In einem Interview für die neue Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS fordert AK-Präsident Herbert Tumpel Finanzminister Karl-Heinz Grasser auf, zur Entlastung der derzeit hohen Treibstoffpreise, die Steuerschraube zu lockern. "Die teuren Spritpreise und die erhöhte Mineralölsteuer bescheren dem Finanzminister alleine heuer ein Körberlgeld von zusätzlichen 200 Millionen Euro", rechnet Tumpel in NEWS vor. Dieses Geld solle Grasser zurückgeben und damit die Autofahrer entlasten, so Tumpel.
Im Schnitt zahlen Österreichs Autofahrer pro Jahr 220 Millionen Euro mehr für ihren Treibstoff als in der restlichen EU. "Dass dies nicht tragbar ist, müssen Finanz- und Wirtschaftsminister einsehen", so Tumpel zu NEWS. Bei Eurosuper wandern mittlerweile rund 65 Prozent des Preises direkt in den Staatssäckel.
Als "völlig inakzeptabel, weil viel zu gering" bezeichnet der AK-Präsident im NEWS-Gespräch die in der Steuerreform geplante Erhöhung der Pendler-Pauschale um 15 Prozent. Alleine die Rückvergütung der Mineralölsteuer für die Bauern sei laut Tumpel höher als die von Grasser angekündigte Maßnahme. "Der blau-schwarzen Regierung ist der billigere Diesel für die Bauern mehr wert, als die Entlastung Hunderttausender Pendler", vergleicht der ranghöchste Arbeitnehmervertreter in NEWS.
Zur Entlastung der Pendler, die er durch die hohen Spritpreise übermäßig belastet sieht, fordert Tumpel eine Erhöhung der Pendler-Pauschale um 30 Prozent und gleichzeitig eine Anhebung des Kilometergeldes um 4,5 Cent als Ausgleich. "Jede Erhöhung um einen Cent pro Liter belastet Österreichs Autofahrer mit bis zu 75,7 Millionen Euro im Jahr. Deshalb kämpfe ich weiter", erklärt der AK-Boss in NEWS.
Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NEWS
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