Jackson-Prozess: Das Gerichtsgebäude in Santa Maria gleicht einer Festung
- Die Behörden wappneten sich gegen Fan-Anstürme
- Hunderte Fans aus aller Welt unterstützen "Jacko"

Meterhohe Zäune, rund hundert Sicherheitskräfte und Barrikaden sollen die Fans daran hindern, den Gerichtssaal zu stürmen, indem ihr Idol seine Aussagen macht. "U.K. support Michael" steht auf einem der Fan-Banner zu lesen. Aus aller Welt reisten Menschen an um ihren "King of Pop" ihre Treue zu schwören. Mit einer Mahnwache wurde in der letzten Nacht die zweite Anhörung erwartet.
Vor der Verlesung der Anklageschrift wegen Kindesmissbrauchs gegen Popstar Michael Jackson haben sich die Behörden im kalifornischen Santa Maria für einen Ansturm seiner Fans gewappnet. Das Gerichtsgebäude der Stadt wurde für den Termin am Freitag mit Barrikaden und Zäunen abgeriegelt, rund 100 Sicherheitskräfte sollten für Ordnung sorgen. Erwartet wurden mehr als 1.000 Fans und mindestens 130 Medienvertreter. Am Donnerstagabend versammelten sich bereits dutzende Anhänger Jacksons auf dessen nahe gelegener Neverland-Ranch mit Kerzen zu einer Mahnwache.
Mit der Anklageverlesung rückt ein Prozess näher. Vor Gericht sollten Jackson am Freitag seine neuen Anwälte zur Seite stehen. Der führende Verteidiger Thomas Mesereau wollte sich vorab nicht äußern. Er wies darauf hin, dass er erst seit vier Tagen mit dem Fall betraut sei. Darüber hinaus gebiete es auch der Respekt vor dem Richter, nicht mit den Medien zu sprechen. Der Inhalt der Anklageschrift wird bisher geheim gehalten. (APA/Red)
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