Rotstift beim neuen Postbus/Bahnbus: 1.000 Mitarbeiter werden gekündigt!
- Jobs werden in den nächsten vier Jahren abgebaut
- Fusion und Teilverkauf belasten Ergebnis 2004
Rotstift beim neuen Postbus/Bahnbus: Die österreichische Postbus AG, die 2003 erstmals Gewinne geschrieben hat, wird 2004 wieder Verluste hinnehmen müssen. Der Grund: Der Postbus muss vom neuen Eigentümer ÖBB bis 1. Juli den weit weniger fitten Bahnbus aufnehmen und nach Vorgaben der Regierung ein Drittel seiner Linien verkaufen. Der neue Postbus/Bahnbus wird sich daher in den nächsten vier Jahren von rund 1.000 der nach der Fusion insgesamt 4.400 Mitarbeitern trennen müssen.
400 Mitarbeiter davon sollen, wie berichtet, im Rahmen der Teilprivatisierung zu den privaten Busunternehmen wechseln, die restlichen 500 bis 600 Mitarbeiter - so genanntes "überschüssiges" Personal nach der Fusion - sollen im Rahmen des natürlichen Abgangs abgebaut werden, sagte Postbus-Chefin Wilhelmine Goldmann.
Geht der Plan auf, soll der Postbus 2006/2007 wieder Gewinne schreiben.
(APA/red)
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