Mittwoch, 28. April 2004

Kein gemeinsames Konzept mit Kovats: ÖIAG weist Gerüchte um VA Tech zurück

  • Zieles sind Suche nach Managment & Kapitalerhöhung
  • Kovats denkt hingegen nicht an Rückzug aus VA Tech

Die Staatsholding ÖIAG wies am Mittwoch "sämtliche Gerüchte um Absprachen und eine Zerschlagung des VA Tech-Konzerns entschieden zurück". Es gebe weder ein gemeinsames Konzept mit dem Industriellen Mirko Kovats noch ein Zerschlagungskonzept für den VA Tech-Konzern, sagte eine Sprecherin der ÖIAG.

Die ÖIAG konzentriere sich derzeit auf die Suche nach einem qualifizierten Management und auf eine Kapitalerhöhung bei der VA Tech AG. Alle Vermutungen hinsichtlich Absprachen wurden entschieden zurückgewiesen.

Kovats, der zweitgrößte Einzelaktionär bei der VA Tech, denkt indessen nicht an einen Rückzug aus Österreichs größtem Technologiekonzern. "Ich bleibe mit 12,5 Prozent langfristig bei VA Tech. Ein Verkauf an irgendjemanden ist kein Diskussionsthema", sagte Kovats am Mittwoch zur APA.

Im Fall einer Kapitalerhöhung bei VA Tech werde er, Kovats, bzw. die Victory Beteiligungsgesellschaft seine Bezugsrechte "natürlich ausüben". Es sei vorstellbar, dass er damit die meldepflichtige Grenze von 15 Prozent überschreiten werde. Auch eine Aufstockung seines Anteils auf 19,99 Prozent bezeichnete Kovats als möglich, "ohne mit dem Übernahmegesetz in Berührung zu kommen". (apa)

28.4.2004 09:54