Wr. Städtische steigt bei s Bausparkasse ein - Erwirbt 2 Prozent von der Erste Bank
- Mit Option, Anteil bis 2009 auf fünf Prozent aufzustocken
- Wiener Städtische zahlt 5,2 Mio. € für Zwei-Prozent-Anteil
Erste Bank und Wiener Städtische vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die Städtische hat für 5,2 Mio. Euro von der Ersten einen 2 Prozent-Anteil an der s Bausparkasse, der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen, erworben. Bis 2009 hat der heimische Versicherungskonzern die Option, diesen Anteil auf bis zu 5 Prozent aufzustocken. Dies gaben Erste und Städtische am Dienstag bekannt.
Die Beteiligungstransaktion beinhaltet auch ein Vertriebsabkommen, das den bevorzugten Verkauf von Bausparprodukten der s Bausparkasse durch die Städtische vorsieht.
Die Übertragung der s Bausparkasse-Aktien an die Städtische erfolgt voraussichtlich Ende April. Der Kaufpreis für den 2 Prozent-Anteil entspreche einem Preis-/Buchverhältnis von 2,1 auf Basis des Jahresüberschusses (gemäß IFRS) der s Bausparkasse Ende 2003, hieß es weiter. Die Erste Bank war bisher 100-prozentige Eigentümerin des Bausparinstituts.
Eine künftige wechselseitige Beteiligung zwischen Erste Bank und Städtische - beide sind börsennotiert - sei nicht geplant. Das Lebensversicherungsgeschäft der Erste Bank-Tochter Sparkassen Versicherung (s Versicherung) bleibt von der jetzigen Transaktion unberührt.
Erste Bank-Chef Andreas Treichl freut es "ganz besonders, mit der Wiener Städtischen, mit der wir bereits erfolgreich in Zentraleuropa zusammenarbeiten, auch einen starken Partner im Bauspargeschäft zu bekommen". Die Übernahme eines Aktienanteils durch die Städtische entspricht nach Worten Treichls "unserer grundsätzlichen Absicht, enge Vertriebspartner an den Produktionsgesellschaften zu beteiligen".
Städtische-Generaldirektor Günter Geyer sagte zur nun abgeschlossenen Transaktion: "Der Erwerb eines Aktienanteils an der s Bausparkasse ist der Beginn der Zusammenarbeit der Wiener Städtischen und der Erste Bank im Bausparbereich und der logische Ausbau eines zusätzlichen gemeinsamen Vertriebsweges. Die Kooperation mit der Erste Bank verlaufe sowohl im In- als auch im Ausland "sehr positiv".
(APA/red)
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