Toll gekämpft und trotzdem verloren: Österreich unterliegt Deutschland 1:3
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·ÖEHV-Team unter- liegt Tschechien 0:2!
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Österreichs Eishockey-Team hat bei der Weltmeisterschaft in Prag einen Tag nach dem 0:2 gegen Tschechien auch gegen Deutschland verloren. Die Hoffnung auf den ersten WM-Erfolg gegen den Erzrivalen nach 70 Jahren erfüllte sich in der Sazka-Arena nicht, die ÖEHV-Auswahl vermochte nicht ganz an die tollen Leistungen der ersten vier Partien anzuschließen und unterlag 1:3 (0:1,0:1,1:1).
Teamchef Herbert Pöck hatte schon vor dem Match gewusst, dass das erste Tor in dem von beiden Teams defensiv angelegten Match entscheidend sein könnte. Österreich hatte durch Lakos (6.) und Koch (7.) gute Chancen, doch die Deutschen erwiesen sich als der unangenehme, ungeliebte Gegner. Diszipliniert aus der gesicherten Abwehr heraus spielend und mit NHL-Goalie Kölzig als starkem Rückhalt, schaffte das Team von Hans Zach das wichtige 1:0. Russland-Legionär Benda traf nach schönem Alleingang genau ins Kreuzeck (17.).
Im zweiten Abschnitt merkte man den Österreichern den Kräfteverschleiß in ihrer fünften WM-Partie an. Die Deutschen, die nach zweitägiger Pause erst ihr viertes Match bestritten, wirkten spritziger und gewann auch viele Zweikämpfe. Eine 5:3-Überzahl (43 Sekunden lang) vermochten die Österreicher ebenso wenig zu nützen wie ihre Gegner (eineinhalb Minuten), doch kurz danach drückte Kreutzer einen von Divis abprallenden Puck zum 2:0 ein. Auf der Gegenseite verfehlte in abgefälschter Koch-Schuss das Tor knapp.
Wilder Kampf um das Anschlusstor
Doch im Schlussabschnitt kämpften sich die Österreicher ins Match zurück. Sie spielten offensiv auf, während sich die Deutschen auf das Halten beschränkten. Die Aktivität wurde belohnt, es gab zumindest einen Teilerfolg: Der Klagenfurter Welser erzielte mit seinem ersten WM-Tor den Anschlusstreffer (52.), nachdem zuvor Welser (45.) und Lakos (47.) knapp gescheitert waren.
Im Ringen um den Ausgleich drängten die Österreicher ihren Gegner danach sogar in Unterzahl zurück (46.). Bei der größten Chance auf das 2:2 scheiterte der unmittelbar von der Strafbank gekommene Thomas Pöck an Kölzig (57.), der erste Punktgewinn nach dem 2:2 vor zehn Jahren in Italien gelang nicht. Ustorf sorgte mit seinem Treffer ins leere Tor (60.) für den Endstand. (apa/red)










