Tragisches WM-Eigentor: Japaner
schießt Dänemark zu 4:3-Sieg
- Torschütze Sugawara hatte Seitenwechsel "vergessen"
- Teamkollegen mussten Unglücksraben lange trösten
·ÖEHV-Team wieder knapp an Sieg vorbei
Schweiz-Coach nach 4:4:
"Danke für die Lehrstunde"
·Was erreicht der ÖEHV in Tschechien?
Stimmen Sie ab: Wie weit kommen Kalt, Vanek & Co?
·Eishockey-WM: Er-gebnisse & Tabellen
Immer top-informiert: Die Infos zur WM in Prag!
·Super! ÖEHV-Team holt 2:2 vs Kanada!
Weltmeister wankte. Plus: Die besten Bilder aus Prag
·Die besten Bilder vom Kanada-Spiel!
Klicken Sie sich durch die Sensation der Österreicher
·ÖEHV-Team schlägt Frankreich mit 6:0!
WM-Traumstart für unsere Eishockey-Cracks
·DIE UMFRAGE: Wer wird Weltmeister?
Packt es Kanada oder doch die Schweden
·Vanek: Vier Assists beim WM-Debüt
"Stolz, dass ich gleich eine gute Partie gespielt habe"
·Eishockey-Forum: Reden Sie mit!
Ihre Meinung: Wie geht's mit Österreich weiter?
Mit einem tragischen Eigentor hat der Japaner Nobuhiro Sugawara bei der Eishockey-WM in Tschechien für eine ungewöhnliche Szene gesorgt und seiner Mannschaft den möglichen ersten Sieg in einem WM-Spiel verwehrt. Sugawara hatte sich beim 3:4 gegen Dänemark in der 44. Minute vor dem falschen Tor gewähnt, als er einen Pass des Dänen Bo Nordy Andersen zur Entscheidung einschoss. Nach seinem Jubel bemerkte Sugawara, dass im dritten Drittel längst wieder die Seiten gewechselt worden waren, schlug die Hände vor das Gesicht und ließ sich auf das Eis fallen. Mit einem Sieg hätte Japan erstmals die Zwischenrunde erreicht.
Aus seiner Mannschaft erhielt der Unglücksrabe nach der Partie Trost. "Das war einfach unglücklich. Es waren fünf Leute auf dem Eis und 20 auf der Bank. Leider kann so etwas jedem von uns passieren", sagte Mannschaftskollege Chris Bright. "Wir müssen jetzt zusammen da durch und werden am Mittwoch gegen Russland hart kämpfen."
Auch die Dänen waren verwundert und konnten ihr Glück kaum fassen. "So etwas habe ich noch nie erlebt", meinte Stürmer Kim Staal. "Wir hatten die besseren Chancen und den Sieg verdient, aber dieses Tor war unglaublich." Da es im Eishockey offiziell keine Eigentore gibt, ging Morten Green als Schütze in die Statistik ein. Der Treffer wurde am Abend immer wieder im tschechischen Fernsehen gezeigt.
(apa)










