Kartnig erleichtert: Sturm muss statt 4,2 Mio. nur 300.000 Lohnsteuer nachzahlen
- Kartnig: "Das wäre unser Aus gewesen"
Erleichtert hat Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig am Montag mitgeteilt, dass der Bundesligist "nur" zwischen 250.000 und 300.000 Euro Lohnsteuer nachzahlen muss. Nach einer Lohnsteuerprüfung der Jahre 1999 bis 2001 hatten die Steirer zunächst einen Bescheid erhalten, laut dem sie 4,2 Millionen Euro nachzahlen hätten müssen.
"Das wäre unser Aus gewesen. Aber jetzt ist dieses Problem aus der Welt", erklärte Kartnig, dessen Berufung gegen den Bescheid Erfolg hatte. Hintergrund der Geschichte war das Versicherungs- und Pensionsmodell der Grazer für ihre Kicker. Zunächst war das Finanzamt der Meinung gewesen, dass der Verein für dieses Modell Lohnsteuer zahlen müsse.
Nach dem zweiten Berufungsvorentscheid vom 6. April 2004 müssen aber die Spieler selbst, die bis zu 30 Prozent ihres Gehalts in das Modell einzahlen, zum Zeitpunkt der Prämienausschüttung die Lohnsteuer bezahlen. "Jetzt können wir uns auf die Erstellung des Budgets kümmern", erklärte Kartnig.
