Leichtathletik: IAAF bestätigte positive B-Probe von Kapatschinskajas!
- Sperre und Verlust von WM-Gold wahrscheinlich
- Mayr-Krifka vor nachträglicher Bronze-Zuerkennung
Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) hat am Freitag die positive B-Probe der Russin Anastasia Kapatschinskaja nach ihrem Lauf zu Hallen-WM-Gold Anfang März in Budapest bestätigt. Die Athletin muss nun mit einer Sperre von zwei Jahren rechnen, der Fall geht nun an die IAAF. Sicher scheint, dass die Athletin ihre in Budapest gewonnene Goldmedaille zurückgeben muss. In diesem Fall würde die viertplatzierte Niederösterreicherin Karin Mayr vorrücken und nachträglich Bronze erhalten.
Noch ist es aber nicht so weit. "Die Athletin hat noch das Recht auf eine Anhörung vor dem russischen Verband", sagte IAAF-Sprecher Nick Davies. Kapatschinskaja ist der Einnahme des Anabolikums Stanozolol überführt. Trotzdem übte der Präsident des russischen Verbandes, Walentin Balachintschew, Kritik. Er nannte die positive Probe eine Art von Diskriminierung mit dem Ziel, sein Team zu schwächen. (apa)
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