Olympia 2004: Mark Spitz könnte sich Rückzug der US-Delegation vorstellen
- Aus Angst vor Terror-Anschlägen
- "Möglichkeit wird jeden Tag plausibler"
Mark Spitz, siebenfacher Schwimm-Olympiasieger in München 1972, hat in einem BBC-Interview die Möglichkeit eines Rückzugs der USA von den Olympischen Spielen in Athen aus Sicherheitsgründen in Betracht gezogen. Interessant: 1972 wurden die Spiele ja von einem Terroranschlag überschattet.
"Vor sechs Monaten hätte ich gesagt, das ist eine Hypothese und sehr unwahrscheinlich, aber es wird mit jedem Tag plausibler", erklärte der frühere US-Schwimm-Star. Spitz fragt sich, ob die Regierung Bush das Risiko auf sich nehmen würde, trotz Terrordrohungen eine Delegation nach Athen zu schicken. Ein Rückzug würde seiner Meinung nach in letzter Minute erfolgen.
(apa/red)
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