ÖTV freut sich in Daviscup und Fed-Cup über Heimgegner Großbritannien bzw. USA
- Reiter: "Für uns ist das Optimal-Szenario eingetroffen"
- Entscheidung über Austragungsorte fällte Mitte Mai
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Im Fed-Cup-Viertelfinale wartet nun wieder die USA
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Österreichs Tennis wird zumindest bei den Damen auch 2005 erstklassig sein. Nach dem 3:2-Heimerfolg über die Slowakei treffen Barbara Schett, Barbara Schwartz und Co. am 10./11. Juli ebenfalls auf eigenem Boden im Viertelfinale auf Fed-Cup-Rekordsieger USA. Und rund zehn Wochen später folgt mit dem Heimspiel der ÖTV-Daviscupper unter Neo-Kapitän Thomas Muster im Weltgruppen-Playoff gegen Großbritannien das nächste Highlight. Zwei lukrative Gegner mit Namen wie Venus und Serena Williams bzw. Tim Henman und Greg Rusedski erfreuen freilich auch Tennis Austria.
"Für uns ist damit das Optimal-Szenario eingetroffen. Zwar sind wir im Fed Cup gegen die USA klarer Außenseiter, aber wir werden alles tun, um ein schönes Tennisfest zu veranstalten", erklärte ÖTV-Generalsekretär Martin Reiter. "Und im Daviscup haben wir gute Chancen, es den Damen gleichzutun und ebenfalls nächstes Jahr in der obersten Liga mitzuspielen", so der Vorarlberger. Das Auslosungsglück sei aber auch ein Resultat der schlechten Lose der jüngeren Vergangenheit. "Wir haben Jahre lang sehr viele Auswärtsspiele gehabt."
Allerdings werde es sich der ÖTV gut überlegen, ob er bei derartigen Kontrahenten bei den Veranstaltungen nicht wieder verstärkt mit Agenturen kooperieren wird. "Bei weniger attraktiven Gegner interessieren sich Agenturen ohnehin nicht für die Veranstaltung."
Die Entscheidung über beide Austragungsorte, also für Fed Cup im Juli und Daviscup im September, soll bis Mitte Mai gefallen sein. Während bei den Herren die südlichen Bundesländer Steiermark und Kärnten ebenso im Spiel sind wie Wien und Oberösterreich, könnte bei den Damen Tirol rufen. Da der Fed-Cup-Termin exakt eine Woche vor Qualifikationsbeginn der Generali Open in Kitzbühel liegt, wäre die Gamsstadt durchaus ein Thema. Zumal Schett auch den Wunsch geäußert hat, endlich ein Mal einen Fed Cup in ihrem Heimatland auszutragen. Allerdings hat St. Pölten eine Option auf die Austragung, falls es mit dem besten Angebot eines Mitbewerbers mithalten kann. (apa/red)
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