Ferreros 1. Arbeitstag nach Präsidenten-Wahl: EU-Minister trösteten die Verliererin
- Außenministerin von Kollegen herzlich empfangen
- Thema: Finanzhilfen für türkisch-zypriotischen Teil
Es war ihr erster Arbeitstag nach der Niederlage gegen Heinz Fischer bei der Bundespräsidenten-Wahl: Benita Ferrero-Waldner, die Außenministerin bleibt, traf die EU-Außenminister in Luxemburg. Vor den Gesprächen über die Lage auf Zypern nach der Ablehnung des UNO-Wiedervereinigungsplans hießen sie die Kollegen herzlich willkommen und spendeten Trost für die schmerzliche Wahlniederlage.
Am 26. April, einen Tag nach ihrer Wahlniederlage bei der Bundespräsidentenwahl, wurde Benita Ferrero-Waldner beim EU-Außenministerrat ein freundlicher Empfang bereitet.
"Jetzt werde ich als Außenministerin weitermachen", bekräftigte sie beim Eintreffen vor Journalisten. Ein rot-weiß-rotes Blumenbukett erhielt die Ministerin gleich zur Begrüßung vom EU-Botschafter Gregor Woschnagg. "Trostküsschen" bekam sie dann auch von zahlreichen ihrer Kollegen, darunter Louis Michel (Belgien), Erkki Tuomioja (Finnland), Jack Straw (Großbritannien) und Migual Angel Moratinos (Spanien). "Schön, dass sie bei uns bleibt", sagte Luxemburgs Außenministerin Lydie Polfer.
(APA/red)
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