Sonntag, 2. Mai 2004

Rede zum 1. Mai: Kubanischer Staatschef Castro beschimpft EU als "Mafia"

  • Staatengemeinschaft ordne sich den USA unter
  • Castro verspottet Bush in zweistündiger Rede

Pünktlich zur EU-Erweiterung hat der kubanische Staatschef Fidel Castro unfreundliche Worte für die Europäische Union gefunden. Vor rund einer Million Teilnehmer der Kundgebung zum 1. Mai nannte der 77-Jährige die EU eine "Mafia", die sich den USA unterordne.

Grund für die harten Worte Castros: EU-Mitglieder hatten Mitte April in der UN-Menschenrechtskommission Kuba wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt. In seiner knapp zweistündigen Rede verspottete Castro auch US-Präsident George W. Bush: Es sei "ungerecht, ihn als 'Führer' zu bezeichnen, da er "vielleicht doch ein Genie" sei. (apa)

2.5.2004 09:11