Unwetter und Überschwemmungen in Texas: Sechs Tote
- Jazzfest in New Orleans musste abgesagt werden
Bei einem schweren Unwetter mit Gewittern, Sturm und heftigen Regenfällen sind im Norden des US-Bundesstaates Texas mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.
Wie US-Medien am Wochenende berichteten, ertranken in der Nacht zum Samstag in der Großstadt Fort Worth eine Mutter und ihre drei Kinder, als ihr Auto von einer überfluteten Straße gespült wurde. In Corsicana ertranken zwei Kleinkinder ebenfalls in einem Auto. Im Gebiet von Houston im Süden von Texas kam es am Samstag zu mehreren Tornados, die Sachschaden anrichteten.
Die Sturmfront mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern knickte Bäume um, riss Stromleitungen nieder und deckte Hausdächer ab. Örtlich fielen bis zu sieben Zentimeter Regen. Anschließend zog das Unwetter Richtung Osten nach Louisiana weiter. In New Orleans musste wegen des Wetters zum ersten Mal seit vielen Jahren das weltbekannte Jazzfest abgesagt werden. (apa)
