Blair gibt sich liberal: Keine Einwände gegen Promi-Kiffer auf Party!
- Robert Altman rauchte Joint in Gegenwart des Premiers
- Regierungschef hat aber nicht mitgeraucht
Der britische Premierminister Tony Blair geht nachsichtig mit Drogenkonsum in seiner Umgebung um. Blair habe keine Einwände erhoben, als auf einer Party in seiner Gegenwart Marihuana geraucht wurde, erzählte der US-Regisseur Robert Altman dem britischen "Guardian". "Wir saßen da und rauchten Gras. Er (Blair) saß mir gegenüber, und ich fand ihn ziemlich cool."
Der Regierungschef habe aber nicht mitgeraucht, fügte der 79-Jährige hinzu. Die Begegnung auf einer Party des Popstars Dave Stewart ("Eurythmics") habe sich in Blairs erster Amtszeit zugetragen.
Inzwischen ist Altmans Bewunderung für Blair abgekühlt. Die Unterstützung des Premierministers für den Irak-Krieg habe ihn "enttäuscht", sagte Altman. Außerdem glaube er, dass das coole Verhalten des Regierungschefs nur aufgesetzt sei.
Blairs Regierung hatte kürzlich die Strafbarkeit für Haschisch und Marihuana gemildert. Die Rauschmittel werden nun als Drogen der Klasse "C" eingestuft; die Polizei ist angehalten, sich auf den Kampf gegen härtere Drogen zu konzentrieren. (apa)
