Entwarnung nach Bombendrohung in Berlin: Kein Sprengsatz in Hotel gefunden
- Etwa 500 Personen waren evakuiert worden
- Polizei fahndet jetzt nach unbekanntem Anrufer
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Eine Bombendrohung gegen das Hilton Hotel am Berliner Gendarmenmarkt hat sich am Montagabend als falscher Alarm herausgestellt. "Wir haben nichts gefunden, die Gäste konnten wieder zurück ins Hotel", sagte ein Polizeisprecher nach rund vierstündigem Einsatz. Jetzt fandet die Polizei nach dem anonymen Anrufer. Bisher gebe es noch keine Erkenntnisse darüber, ob die Drohung im Zusammenhang mit den Konferenzen über Antisemitismus oder dem 1. Mai stehen könnte.
Gegen 17.00 Uhr war in dem fast ausgebuchten Hotel telefonisch eine Bombendrohung eingegangen, die von den Sicherheitsbehörden als ernsthaft eingestuft wurde. Mehr als 400 Gäste und 80 Hotelangestellte mussten das Hotel verlassen.
Zuvor habe in dem Luxushotel eine Tagung mit Teilnehmern aus Israel und den USA stattgefunden. Sie hätten die ab Mittwoch in Berlin geplante zweitägige Antisemitismus-Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vorbereitet.
Die Bombendrohung sei telefonisch in dem Hotel eingegangen, hieß es. Auch die Nachbargebäude seien geräumt worden. Der Gendarmenmarkt wurde abgesperrt, der U-Bahn-Verkehr an dem Platz wurde unterbrochen. Eine Hotelkundin aus den USA sagte, die Hotelleitung habe die Gäste beruhigt und sie ohne Angabe von Gründen gebeten, das Haus zu verlassen.
(apa/Red)
